
|
Afrobeat ...No Go Die!
Label: Shanachie Records
Aufnahme: 2000 |
|
Trackliste
01. The Same Blood Allen 02. Beng Beng Beng Anikulapo-Kuti 03. Gbedu 1 Sosimi 04. Batumwindu Nzavotunga 05. Upsidown Anikulapo-Kuti 06. Crisis Groove Collective 07. Fela Kabaka/Masekela 08. Dirt And Blood Amayo/Antibalas 09. Side By Side Lagbaja 10. Se Re Re Animashaun
|
Das Who is Who der Afrobeat-Gemeide ist auf dieser Compilation vereint.
Kuti´s Weggefährte und eigentlicher Erfinder des Afrobeat, der Drummer Tony Allen, sein Sohn Femi Kuti als würdiger Thronfolger, der Pianist Deli Sosimi von Felas Band Egypt 80, und schließlich Saxofonist Baba Ani, der Fela seit den 60er Jahren zur Seite stand.
Die Antibalas aus N.Y. und das Groove Collective representieren die neue Generation der ständig wachsenden Afrobeat-Anhängerschaft.
Ein Album, das traditionellen Poli-Rhythmen mit gezielten (Upsidedown) eletronischen Beatuntermalungen verschmelzen läßt.
|
|
|

|
Antibalas Afrobeat Orchestra
Liberation Afrobeat Vol. 1
Label: Ninja Tune
Aufnahme: 2001
|
|
Trackliste
01 Si Se Puede 02 Dirt and Blood 03 Battle of the species 04 N.E.S.T.A {Never Ever Submit to Authority} 05 Musicawi Silt Live at Jazz Cafe London 06 Uprising 07 El Machete 08 World War IV Live at Jazz Cafe London
|
Antibalas Afrobeat Orchestra steht in der Tradition von FELA KUTI. Ihr Sound verbindet Highlife, Jazz, Funk und traditionelle afrikanische Rhythmen. Die multi-ethnische Band besteht aus 14 festen und etlichen losen Mitgliedern, die aus verschiedensten Kulturen und Kontinenten stammen: Lateinamerika, Afrika, Karibik, etc. Und so ist ihr Sound ein Konglomerat all dieser Einflüsse. Bester Afrobeat, immer tanzbar und explizit politisch. Musik für Kopf und Bauch.
Absolut stilecht groovt die Hammondorgel, knacken die messerscharfen Bläsersätze und rollt die unwiderstehliche Percussion. Ob der geneigte AfroBeat-Anhänger derart unverfälschte Klänge ausgerechnet beim Freistil-HipHop-Label Ninja Tune vermutet hätte. Wohl nicht.
Bass und Gitarre sorgen als Basis für lässigen Funk-Flow, während als Lead-Instrumente vor allem die extrem saftigen Bläser und manchmal auch die oldschoolige Orgel sorgen. Hier kommen selbst Funk-Liebhaber auf ihre Kosten.
Diese Musik könnte auch in Felas Shrine aufgenommen worden sein. Wenn man es nicht besser wüsste. Hervorragendes Album.
|
|
|

|
The Allenko Brotherhood Ensemble
Label: Comet Records
Aufnahme: 2001 |
|
Trackliste
1. Allen Fresh – Troublemakers 2. Drum - Son Of Scientists & Eska 3. Leroy – Tweak 4. Right Here In Front Of You - Unsung Heroes & TY/Breis 5. Brotherhood - Cinematic Orchestra 6. Machine Sun Construction - Lone, Joakim 7. Yoruba Road - Boozoo Bajou 8. Man With The Drum - Kraked Unit 9. Rogallen – Rogall 10. Afrocosmic Drums - Sharel, Jeff 11. Dance Of Loa - Off-World Ensemble 12. Drumfire - Bigga Bush
|
Future-Afrobeat, zusammengestellt vom Meister persönlich, Tony Allen. Hier treffen sich die Elektrokünstler, um Soundsamples, Trip Hop und Down Beats mit den so typischen Polyrhythmen des Afrobeat zu vereinigen. Küstler, wie das erfolgreichen französischen Trio Troublemakers oder das deutsche Downbeat/Dub-Duo Boozoo Bajou schaffen es in einer beeindruckenden Weise, diesen Soundcoktail für den Hörer schmackhaft zu machen. Wohl bekomms.
|
|
|

|
The Daktaris
Soul Explosion
Label: Desco Records
Aufnahme: US-Reissue 2006
|
|
Trackliste
01. Musicawa Silt -Wallais Band 02. Musicawa Silt Part 2 -Wallais Band 03. Quiet Man Is Dead Man -Apaokagi/O/O 04. Modern Technology -Doolittle 05. Super Afro-Beat -Oluremi 06. Give It Up Turnit Loose -Brown 07. Eltsuhg Ibal Lasiti -Apaokagi/Oluremi 08. Daktari Walk -Oluremi 09. Voodoo Soul Stew -Owudemi 10. Upside Down Kuti
|
The Daktaris, ein Teil dieser Band fusionierte später mit Bandmitgliedern der Soul Providers zu den Antibalas. (1998). Die Ur-Band der New Yorker Afrobeatzene. Ein Album, das mit div. Klassikern (Voodoo Soul Stew,Super Afro-Beat etc.) aufwahrten kann. Funky von der ersten bis zur letzten Minute. Gehört in jeden Plattenschrank!!
|
|
|

|
Fela Kuti
Zombie
Label: Mercury (France)
Aufnahme: 1977 |
|
Trackliste
1. Zombie
2. Mister Follow Follow
3.Observation Is No Crime
4. Mistake (Live At The Berlin Jazz Festival)
|
Fela Kuti. Der Vater des Afrobeat. Seine Live Konzerte sind legendär. Da konnte es schon mal sein, das ein Stück die 30.Minutengrenze überschritt. Mit der Vermarktung seiner Musik hatte er immer Schwierigkeiten. Fela vermied es anfangs seine Stücke nicht immer so zu spielen wie die Zuhörer sie kannten. Darunter litt natürlich der Wiedererkennungswert seiner Werke. Der Inhalt, also die politische Message stand immer im Vordergrund Seiner Live Band gehörten mehrere Sänger und Tänzer, Saxophonisten, Trompeter, Schlagzeuger, Gitarristen und natürlich Trommler aller Art an. Das Rezept war eine Mischung aus westafrikanischem Highlife und amerikanischem Funk, dazu traten die kritischen Texte des revolutionären Fela. Stilbildend war jedoch auch Tony Allens unverwechselbare Rhythmusgebung, so komplex wie das Zusammenwirken von vier Drummern.
Durch die geniale Kombination aus traditioneller Musik und jazzigen Elementen enstand der Highlife-Jazz (Afrobeat), der in dieser Form damals etwas revolutionär Neues in der Geschichte war.
Das Album Zombie steht beispielhaft für die gesamten Werke Kutis. Zombie ist wohl der im Westen bekannteste Track Kutis. Jedes andere Album hätte hier ebenso erwähnt werden können.
|
|
|

|
Femi Kuti
Fight To Win
Label: Barclay (Universal)
Aufnahme: 16.10.2001 |
|
Trackliste
01 Do Your Best Featuring - Mos Def 02 Walk On The Right Side 03 Traitors Of Africa 04 Tension Grip Nigeria 05 '97 (6'06) 06 Fight To Win Featuring - Jaguar Wright 07 Stop Aids 08 Eko Lagos 09 Alkebu-Lan (Cradle Of Civilization) 10 One Day Someday 11 The Choice Is Yours 12 Missing Link Featuring - Common
|
Femi Kuti ist fest verwurzelt im Afrobeat. Er ist der würdige Nachfolger seines "musikalischen" Vaters. Ein modernes und gleichermaßen cleveres Werk, das den Pop und HipHop sowie den Soul gleich mit ins Boot holt.
Mit Gästen wie den MCs Common und Mos Def, Beastie Boy Money Mark am Keyboard sowie die Roots-Stimme Jaguar Wright. Seine Band Positive Forces untermauert energiegeladen die politischen Inhalte des Gesangs.
Er richten sich gegen korrupte Politiker und AIDS. Immer wieder spricht Kuti sich für ein neues afrikanisches Selbstbewußtsein, eine Rückbesinnung auf die eigenen Werte, die eigene Sprache, die eigenen Namen aus.
Femi hat sich von seinem Status als Wortführer für Lagos befreit. Um für alle Nigerianer zu sprechen. Für alle Afrikaner. Den Bekanntheitsgrad hat er durch seine unzähligen Konzerte in Europa und den USA erhalten.
Eine Grammy-Nominierung für dieses Album im Bereich Worldmusik war die Folge. Der älteste Sohn des "Black President", der neue "König des Afro-Beat", tritt endlich und endgültig die musikalische und politische Nachkommenschaft an.
|
|
|
|

|
Peter King
Shango
Label: Afrostrut
Aufnahme: 2002 |
|
Trackliste
1. Shango 2 . Prisoner Of Law 3. My Lonely Wolf 4. Freedom Dance 5. Go Gos Feast 6. Mystery Tour 7. Now Im A Man 8. Watusi
|
Ein alter Weggefährte Fela Kutis, Peter King. Saxofonist und Mitglied der Africa70 Band Felas. Eine gute Mischung aus jazz-, soul und funklastigen Songs.
Grundlage aller Songs sind die traditioniellen Percussion- und Schlagzeugellemente, die den Afrobeat unvergleichlich machen.
Herrausragend das fast 8 minütige jazzige "Go Go´s Feast", das soulige "Freedom Dance" und das atemberaubend schnelle Funkstück "Watusi".
|
|
|

|
Red Hot and Riot
v.a.
Label: MCA Records
Aufnahme: 2002 |
|
Trackliste
01. Fela Mentality (Intro) - Fela Kuti 02. Kalakuta Show - Gab & Lateef 03. Interlude: Live At Kalakuta - Fela Kuti 04. Shuffering & Shmiling - Dead Prez, Talib Kewli, Jorge Ben and Bilal 05. Interlude: Gimme Sh*t - Mixmaster Mike 06. Water No Get Enemy - Mixmaster Mike 07. Water No Get Enemy - D'Angelo, Femi Kuti, Macy Gray & The Soultronics (feat. Nile Rodgers & Roy Hargrove) 08. Gentleman - MeShell Ndegeocello & Yerba Buena (feat. Ron Blake) 09. Years Of Tears and Sorrow - Common & Djelimady Tounkara 10. Shakara/ Lady (Part One) - Cheikh Lo 11. Shakara/Lady (Part Two) - Cheikh Lo, Les Nubians and Manu Dibango 12. Don't Worry About My Mouth O (African Message) - Fela Kuti 13. Zombie (Part One) - Bugz In The Attic (feat. Wunmi) 14. Zombie (Part Two) - Nile Rodgers & Roy Hargrove 15. No Agreement - Res, Tony Allen, Ray Lema, Baaba Maa, Positive Black Soul & Archie Shepp 16. So Be It - Kelis 17. Interlude/This Is An Ashanti Proverb - Fela Kuti 18. By Your Side - Sade (Cottonbelly Remix) 19. Colonial Mentality - Yerba Buena
20. Trouble Sleep Yanga Wake Am - Antibalas, Baaba Maal & Taj Mahal (feat. Kaouding Cissoko)
|
Zum Welt-Aids-Tag erscheint ein Benefiz-Sampler, der Fela Anikulapo Kuti, dem vor zehn Jahren verstorbenen Pionier des African Beat, Tribut zollt. Zu den aufregenden Sessions trafen sich in den Studios Musiker aus aller Welt und Anhänger aller erdenklichen musikalischen Gesinnungen: Jazzer wie Roy Hargrove, Archie Shepp und Ron Blake, Funk-, Soul- und Rhythm`n`Blues-Stars wie Me` Shell Ndege`Ocello, D`Angelo, Nile Rodgers, Macy Gray, Money Mark und Sade, Brasil-Größen wie Jorge Ben Jor und Lenine sowie natürlich eine Schar afrikanischer Musiker wie Felas Sohn Femi Kuti, Manu Dibango, Baaba Maal, Cheikh Lo und Felas langjähriger Schlagzeuger Tony Allen.
Felas bekanntesten Songs hätten nicht besser neu interprätiert werden können als auf dieser Compilation. Immer nahe an dem Orginal verschmelzen die durch die Vielzahl an Mitwirkenden unterschiedlichste musikalische Einflüsse ineinander.
Ein Tribut-Album, das Fela zumindest musikalisch wieder auferstehen läßt.
|
|
|

|
Tony Allen
Black Voices
Label: Comet Records
Aufnahme: 2002 |
|
Trackliste
1. Asiko 2. Get together 3. Black voices we are what we play mix 4. The same blood 5. Asiko: in a silent mix 6. Black voices 7. Ariya psychejujumix
|
Der Nigerianer Tony Allen war nicht nur der Schlagzeuger des "Black President" Fela Kuti, sondern kann als eigentlicher spiritus rector des Afrobeats gelten. Einen starken Einfluss auf Allens Musik und Haltung hatte der 1990 verstorbene amerikanische Bebop-Drummer Art Blakey. Blakey reiste nach Afrika, um die Wurzeln des Jazz zu verstehen. Blakey beherrschte den Polyrhythmus wie kein zweiter. Nach Allens Trennung 1978 von Fela und seiner Band Africa70 führte er den Afrobeat in seine eigene Richtung.
Er selbst sagt: "das er das Wort Afro in Verbindung mit seiner Musik nicht mehr hören kann." Er mache einfach nur Funky Jazz Musik. In diesem Sinne ist auch dieses Album zu verstehen.Elektronische Einflüsse (Mix) wechseln sich mit traditionellen Songs ab. Highlight "Asiko", hypnotisierender Bassbeat akzentuiert durch den Schlagzeuggroove Allens, gezielter, punktgenauer Hammondeinsatz ...................... das erinnert an alte Zeiten, auch wenn es Mr.Allen nicht hören will.
|