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Die Kunst der Verschmelzung Drucken

Die Kunst der Verschmelzung

 

Im Hip Hop wurde anfangs das Klangmaterial den Schallplatten der DJs entnommen.  Alte Soul und Funk Rhytmen mußten als Samples herhalten. Der PC, der in den neunziger Jahren für Jedermann erschwinglich wurde, revolutionierte die Arbeit mit den Beats und Samples. Jeder Stil war mit jedem anderen Stil kombinierbar. Samplematerial wurde bis zur Unkenntlichkeit verändert, gechnitten, kopiert und wieder zusammen gesetzt. Die Möglichkeiten waren  grenzenlos. Mit der Hilfe von Synthesizer, Sampler, Sequenzer,  Drumcomputer und elektronischen Effektgeräten konnten Klänge teilweise extrem transformieren werden.

Die elektronische Musik bietet eine Vielfalt an unterschiedlichen Genres, die schwer zu katigorisieren sind. Da sich Funky Walk mit überwiegend tanzbarer Musik beschäftigt und sich im weitesten Sinne mit dem Jazz auseinander setzt, beschränke ich mich auf den Breakbeat mit Nu Jazz und Big Beat, Electro Funk mit Electro und seinen Spielarten.

 

Ian Pooley

Latin- House Dj aus Mainz. Ist auf den Dancefloors rund um den Globus ein etablierter Name. Kaum ein Wochende an dem Pooley nicht in den Flieger steigen muss, um irgendwo auf der Welt aufzulegen. Seine Tracks sind unzähligen Braek-Beat und House-Samplern vertreten.  Desweiteren hat er 2005 einen Sampler namens Brazilution, die erfolgreiche Compilation Serie vom Brazilectro Erfinder Arndt Kielstropp,  zusammengestellt. Hier beweist Pooley, das seine  Mischung aus bahnbrechenden Tracks und bisher unbekannten Juwelen auch beim Mainsteam- Publikum ankommen.

 

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Space Clique

Die beiden Space-Clique-Herren setzen beharrlich ihre musikalische Karriere und die Verschmelzung von verschiedenen Genres fort. Offbeats, Bass, Keyboards ..alles Punkgenau gesetzt. Eine herrliche Mischung aus druckvollen BrokenBeats und liebevollem Soul Musik, die ohne Problem  in Clubs funktionieren sollte.  

Wer ist Space Clique:

Ben Mono. Der 28jährige gilt als großes Talent der Break Beat Szene. Compost Records veröffentlichte 2003 das Debüt-Soloalbum „Dual" des ausgebildeten Musikers. Sein Sound verbindet Soul Vocals mit Electro und Broken Beat. Ben Mono hat auch diverse Maxis und Remixe produziert (u.a. auf Sonar Kollektiv, Spinning Wheel etc.) und ist Teil der Acts „Space Clique", „Sonic Surfer", „Force&Paul"und „Midi Message". Ben Monos neue Maxi „Protection Remixes" ( 2004) Oktober 2004 auf Compost. 

Jan Weissenfeldt aus München, der seit über einem Jahrzehnt die aufmerkenden Ohren seines Publikum mit Feinem aus Deep Funk, Raw Grooves und Heavy Breaks versorgt. Weltweite Reputation erwarb er sich als Gründer und Produzent der Kraut-Funk-Begründer poets of rhythm. Fester DJ  im Münchner Atomic Café.

 

Diskografie

 

 

Trüby Trio 

Der Frontmann der Gruppe, Rainer Trüby aus Freiburg im Breisgau, begann Anfang der 1990er Jahre, elektronische Tanzmusik mit Jazz- und Afro-Einflüssen zu produzieren.  1997 gründete er mit Roland Appel und Christian Pommer das Trüby Trio. Seinen Stil als DJ bezeichnet er selbst als Fusion zwischen House, Techno, Electronic auf der einen und Brazil, Jazz, Funk, Soul auf der anderen Seite, und er bringt auch auf seinen Zusammenstellung mit Hilfe seiner beiden Kollegen diese Stile unter einen Hut.  Nach diversen Club-Hits in den 1990er Jahren (u.a. Alegre, Prima Vera) und einer DJ-Kicks-Compilation mit mehreren eigenen Tracks, veröffentlichte das Projekt erst 2003 sein Debütalbum, Elevator Music, in dem die älteren Tracks ebenso wie neue Produktionen Aufnahme fanden. 

 

 

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Trio Eletrico

Trio Elétrico, ein Nürnberger DJ Kolektiv , beteht aus Peter Heider, Ekki Elétrico und Peter Hoppe. Kennengelernt haben sich die drei Musiker 1996 bei einem Liveprojekt. Ein Jahr später gab es dann die ersten Versuche gemeinsam Musik zu produzieren, damals noch unter dem Namen Funkhaus.

Peter Heider erarbeitete sich in den vergangenen Jahren als Hälfte des Duos Boozoo Bajoo mit den bisherigen Alben weltweit einen hervorragenden Namen. Zuvor tourte der Schlagzeuger u.a. gemeinsam mit Keyboarder und Trio-Elétrico-Kollege Peter Hoppe als Mitglied des Ambient-Triphop-Acts Dein Zyan durch die Lande, mit der er beim EMI-Sublabel „Spin" Mitte der Neunziger ein Album veröffentlichte.

Ekki Elétrico bereist als DJ die Welt, um den einzigartigen Eletrico-Style der Welt näher zu bringen. Seit Ende der Neunziger hat es das Trio auf die Veröffentlichung von zwei 12Inchs („Cavewoman", „Coconut Groove") bei Stereo De Luxe. Darüber hinaus fertigten die drei zahlreiche Remixe (The Strike Boys, Vivid u.a.) und Compilation-Beiträge („Future Lounge", „Dope On Plastic", „Café Solaire", „Neue Heimat", etc.) an. Gemeinsam mit Tommy Yamaha - einem weiteren Vertreter der „Nürnberger (Stereo De Luxe) Schule", zu der man neben Boozoo und Trio Elétrico auch die Strike Boys zählen darf - bastelt er unter der Side-Projektbezeichnung „Yamaha Elétrico" hin und wieder an Tracks.
Im November 2003 erschien mit „Echo Parcours" das überfällige Debütalbum, dessen stilistische Bandbreite die Band selbst zwischen Dub, Breakbeat und jazzy House verortet.

Über sich:
„Ich bin mit schwarzer Musik groß geworden und bin in meinem Leben viel in Amerika gewesen", erklärt Heider, „das hat mich sicherlich wesentlich beeinflusst". Doch auch für die kontemporäre, europäische Variante à la Groove Armada mag sich Peter Heider uneingeschränkt begeistern. Parallelen zu anderen Acts kann Ekki Elétrico dagegen kaum erkennen: „Unser Sound ist outstanding - ich kenne kaum etwas Vergleichbares..."

Trio Eletricos Musik ist eine, mit raffiniert elektronischen Effekten angereicherte, sehr abwechslungsreiche und extrem groovige Mischung, die vor allem durch die funkigen Basslines bestimmt wird. Hier zahlt es sich aus, dass Trio Eletrico nicht nur Samples benutzen, sondern auch viel mit live eingespielten Instrumenten arbeiten.

 

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Troublemakers

Troublemakers, das sind die drei Franzosen Fred Berthet, Arnauld Taillefer und DJ Oil. Eine mediterrane Industriemetropole im Süden Frankreichs ist der Ausgangspunkt des Schaffens der Troublemakers. Dort, wo Urbanität am Limit ist. Wo mehr Sprachen gesprochen werden, als in Wirklichkeit existieren. Die Wurzeln dieser Band.

Das Trio aus Marseille reihte sich mit ihrem Debütalbum in die Reihe der talentierten, Genre-provozierenden und erfolgreichen französischen Elektronikkünstler ein. Aufgrund ihrer Liebe zu 60er- und 70er-Jahre-Jazz, Funk, und Filmsoundtracks haben sie sich zusammengefunden. Stets bemüht  mit souligen elektronischen Rhythmen und Sounds aus lebhafter Percussion, exquisiten Gitarrenarrangements, funky Jazz-Hörnern und ausgesuchten Kinozitaten die Bereiche TripHop, House, Jazz, Funk Soul, Afro und Bossa Beats mit einer gesunden Portion französischem 70er-Jahre-Chic zu vereinigen. Ein Stilmix der seines Gleichen sucht.

Fazit: groovige Soundakrobatik die einen nicht mehr los läßt.

 

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Hacienda

Jürgen Kadel und Marcus Finger produzieren seit über zehn Jahren gemeinsam elektronische Clubmusik, die auch schon mal nach Latin oder Nu-Jazz klingen darf. Als Hacienda veröffentlichten sie 1996 ihre erste LP, die vor allem in England abgefeiert wurde. Zu ihrem neuen Album "Skip and his elephant", auf dem auch "Like you" enthalten ist, sagt Marcus: "Momentan sind wir wieder am elektronischen Pol angekommen, an dem es ruhig auch mal ein wenig schräger zugehen darf."

Die beiden deutschen Produzenten Marcus Finger und Jürgen Kadel, vereinten schon 1995 Ambientsound und Houserythmen zu einem musikalischen Projekt. Das Resultat sind vier erfolgreiche Alben, deren Kernelement die Kombination aus elektronischen und akustischen Bausteinen ist: Der Computer als gleichbedeutendes Musikinstrument neben dem E-Piano, Hammond-Orgel, Rhodes-Piano, E-Bass und Drums.

Das Hacienda mittlerweile nicht nur im Studio zur „echten" Band gewachsen sind, zeigen sie mittlerweile auch extrem erfolgreich auf den weltweiten Konzertbühnen. Ihre unzähligen Livegigs, die sie unter anderem durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Türkei, Spanien und Japan führten, inspirierten Hacienda zusätzlich bei den Aufnahmen zu ihrem druckvollen und tanzbaren Musik. Die elektronischen Töne weichen den klassischen Instrumenten, Trompeten und Klavier, und die hintergründigen House- und Latin-Einspielungen geben dem NuJazz eine neue poppige Richtung an. Die Verwendung von Live-Instrumenten ist eindrucksvoll: So waren z.B. an den Aufnahmen von „This very Moment" ein 15-köpfiges Streicherensemble, eine Jazz-Bläsersektion (bestehend aus Trompeten, Flügelhörnern und Posaunen), ein Jazzpianist, Contrabassist, Bassist, Percussionist, Drummer, Gitarrist, ... beteiligt.

 

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Thievery Corporation

Seit ihrem Downbeat-Meilenstein "Sounds From The Thievery HiFi" aus dem Jahre 1997 sind Rob Garza und Eric Hilton aka Thievery Corporation aus der Dance- und Club-Szene nicht mehr wegzudenken. Neben Massive Attack und Kruder & Dorfmeister etablierte sich das US-amerikanische Duo in den 90er Jahren zu einer unantastbaren Größe im Bereich beseelter und versierter Clubsounds. Angedubbten Chill-Out-Lounge-Sound mit einer Prise Latin und vielen Gastmusikern . Das Erfolgsrezept der Corporation. Keine Stilrichtung wird ausgelassen, die nicht mit einer der vielen Downbeatmixturen kompatibel ist. Zum Cill auf dem Sofa, aber auch zum tanzen im Club animierbar. Weiter so!

 

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Hardkandy

Wie der Bandname schon andeutet, wird hier entspannte, aber keineswegs langweilige Musik gemacht. Zeitgenössischer Soul, unterlegt mit Downtempo-Beats. Brighton. Aus der Stadt mit der legendären Strandparty kommen auch die beiden Macher von Hardkandy - Tim Bidwell und Simon Little. Letzterer war nach dem Erscheinen des Debutalbums von Hardkandy (2002) auch als Studio-Keyboarder des Quantic Soul Orchestra und Bonobo tätig. Für das aktuelle Album "Last To Leave" trommelte er kurzerhand ein paar ansehnliche Gastmusiker zusammen, als da wären: Will Holland alias Quantic, Sean Clarke, Russ Porter und den legendären Terry Callier. Entstanden ist dabei ein abwechslungsreiches Album, das Sofa-Surfern gleichermassen gefallen wird wie Strand-Tänzern. Hardkandy ist entspannter Funk, der dich ganz gemütlich  zum Wohlfühlen einläd. Beide sind Liebhaber von Barry White, Pink Floyd, Al Green und The Meters und geben auch gerne zu, sich an deren Sounds anzulehnen und zu versuchen, diese ins Jetzt und heute zu transportieren. Zum genießen also.

 

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Badmarsh and Shri

Badmarsh & Shri. Der eine ein Multiinstrumentalist und Drum'n'Bass-Experte aus Bombay (Shri), der andere ein bekannter DJ aus dem Londoner East End (Badmarsh). Vorzeige Vertreter des "Asian Undergrounds". Zusammen  basteln sie eine ungewöhnliche aber extrem gut funktionierende Mixtur aus Dancehall Reggae, Jazz, Fusion, Latin, Funk, HipHop und African Rhythms. Hier wird eine einzigartige Mischung funkiger Soundscapes aus Drum & Bass, Hip Hop, klassischer indischer Musik und Jazz kombiniert. Melodiöse Basslinien mit virtuosen Tabla Rhythmen unterlegt mit treibenden Drum & Bass Beats. Eine Prise afrikanische Rhythmen mit einem Schuss  englisch- oder indischsprachiger Vocals. Fertig ist der Cocktail.

 

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Bobby Hughes

Überraschend reifer NuJazzFunk aus Norwegen . Bobby Hughes ist eigentlich der DJ Espen Horne, der seine Alben  schuf mit vielen seiner weltweiten Freunde. Seine Vorlieben für Musik aus Filmen der 60er und 70er Jahre sind überdeutlich zu hören. Der Norweger Bobby Hughes und seine (Modern) Combination zeigen mit ihrer Mischung aus Jazz, Funk, Pop, Beats, Gesang und rund um den Erdball gesammelten musikalischen Einflüssen, dass Easy Listening immer noch ausbaufähig ist. Jede Menge frischer Funk, gesampelte Sound-Fragmente und große skandinavische Jazz-Platten der Siebziger Jahre als Layoutmaterial, über das die Musiker der Bobby Hughes Combination schließlich ihre Arrangements spielen.Beat gestützte Modern Jazz Kombination mit Live-Instrumenten die ins Ohr gehen.

 

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Tosca

Kruder & Dorfmeister. Außerhalb des Duo-Kontextes arbeitet Dorfmeister gemeinsam mit dem ebenfalls aus Österreich stammenden Soundtüftler und Komponisten Rupert Huber in dem Projekt Tosca zusammen. Tosca präsentiert immer wieder ihren Status als Lieferanten angenehmer Musik fernab jeglicher Chillout-Klischees. Trip Hop, Dubby oder Down Beat. Auf jeder Baustelle vertreten. Bei der Musik von Tosca geht es um Entspannung und Wohligkeit. Die Frage, wie man diesen erlesenen Zustand herbeiführ? Einfach eine Tosca Scheibe in den CD-Player schmeißen, sich zurück lehnen und genießen.  

 

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St. Germain

Der Produzenten Ludovic Navarre und Kopf der Band St.Germain ist schon mit dem ersten Album ein sensationeller Erfolg gelungen. War das Werk noch überwiegend lounge-house-lastig, wurde der zweite Longplayer mehr von Jazz- Elementen dominiert. Ein fein gewebten Teppiche aus housigen Sounds und teilweise "historischen" Samples (Miles Davis, John Lee Hooker, Marlena Shaw). Mit viel Witz wurden hier Jazz-Standards von Dave Brubeck's Take Five bis Miles Davis und John Lee Hooker gesampelt und mit Live-Musik derart gekonnt gemischt, dass ein homogenes Klangbild mit vielen Überraschungseffekten entstanden ist. Ein Meisterwerk - ideal auch für Jazzfans.

 

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Gotan Project

 

Melancholischen Balladen, über subtil gewebte Sounds, bis zu rhythmisch tanzbare Nummern. Das Gotan Project verbindet nicht nur kreativ den traditionsreichen Tango mit der Moderne, sondern schafft eine eigenständige und durch und durch kreative Musik, die gleichsam zum unvergesslichen Klangerlebnis wird. Die Idee, traditionelle Rhythmen und Melodien mit Drum-Loops aus dem Hi-Fi-Zeitalter zu verbinden, entstand im Jahre 2000, als sich die Wege der beiden Soundtüftler Christoph H. Müller (Schweiz) und Philipp Cohen-Solal (Frankreich) kreuzten. Mann versammle hervorragende Musiker wie den argentinischen Musiker Nini Flores (Bandoneon) oder Gustavo Beytelmann (Klavier), aber auch die spanische Sängerin Christina Vilallonga oder die holländische Jazz-Geigerin Line Kruse , um nur einige zu nennen. Ergebnis: Das Debüt-Album "El Revancha Del Tango" wurde weltweit über  1.Millionen mal verkauft. Das große musikalische Erbe Argentiniens mit postmoderner Clubkultur machte den altehrwürdigen Tango loungefähig. Gotan Project knüpfen mit ihrem aktuellen Longplayer nahtlos an das  vorige Erfogsalbum an.

 

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