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Die Wurzeln des Funk
Funk und elektrische Instrumente werden allgemein als untrennbar angesehen. Doch obwohl
Gitarren, elektrisches Klavier und riesige Perkussions-Aufgebote die
Crossover- und Fusion-Music der späten 60iger und 70iger Jahren
beherrschten, hatte dieser Stil doch seine Wurzeln in alten,
fundamentalen Formen schwarzer Musik, und viele Jazzmusiker, die sich
der Fusion Musik zuwandten, hatten schon ein Jahrzehnt zuvor mit Hard
Bop und Soul Jazz deren akustische Vorläufer gespielt. Hard Bop war nie
weit von der klanglichen Intensität und der rythmischen Energie
des Rhythm and Blues entfernt.Der Pianist Horace Silver hatte bereits
1954 ein Stücknamens Opus de Funk geschrieben.
Der Cool Jazz und die Ausläufer des Bebop hatten bluesinspirierte Jazzmusiker veranlaßt, direktere, emotionale Ausdrucksformen zu suchen, und das Aufkommen des Rock & Roll beschleunigte diesen Prozeß. Ein guter Teil der Soul-Jazz- Bewegung ließ sich eindeutig zu den schwarzen Kirchen und deren Gospel-Musik zurückverfolgen, insbesondere die stampfenden Beschwörungen der Hammond- Organisten . Einiges davon, so z.B. die Musik der Crusaders, kam aus dem mittleren Westen, der von jeher eine Quelle des bluesgeprägten Jazz gewesen war. |
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