| Funk der Gegenwart |
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The Poets of Rhythm(The Whitefield Brothers, Organized Raw Funk )
The Godfathers of Deep-FunkDurch die eigenständige Weiterentwicklung des Funk der späten 60er Jahre gilt das zwischenzeitlich in München, Berlin und London beheimatete Musiker-Kollektiv POETS OF RHYTHM für eine wachsende, weltweite Fangemeinde als die "Godfathers of Deepfunk" (Wax Poetics Issue 3).
Eine Cocktail aus feinen Motown- und Stax-Grooves, klassisch geschnittenen Unisoni von Flöte und Blech, Wah-Wah-Gitarren, Fusion-Orgeln, knochentrockenen Rock-Riffs, afrikanischen Rhythmen und Psychodelica. Still in der Ecke sitzen und genießen, nicht möglich. Daß dieses eklektische Rundum nicht im Wirrwarr endet, das man erwarten könnte, hat sicher viel mit Erfahrung zu tun, aber noch mehr mit der Anwesenheit von Geschmack im Verbund mit Verstand und reiner Lust im Spiel. Auf Discern/Define, dem letzen Album der "Poets of Rhythm", konnte man schon hören, daß dieses Erkennen (=discern) der "Godfathers of Deep-Funk" mehr beinhaltet als die Konzentration auf ständig wiederkehrende Referenzen an vergangene Zeiten. Die musikalische Experimentierfreude hat die starren Strukturen des sogenannten "Rare-Groove" durchgebrochen. Der Erfolg bei Kritikern und Fans weltweit und die Zusammenarbeit mit Labels wie Ninja Tune, Quannum und Mo´Wax in den letzten Jahren, bestätigten den gelungenen Schritt. Die Erfahrung, daß nicht nur Funk, sondern auch afrikanische, asiatische und orientalische Rhythmen sowie der große Bruder Jazz "soulful" sind, hat das Spektrum der Gruppe um musikalische Weltoffenheit und spielerische Improvisationslust erweitert. Die aktuelle Inkarnation der "Poets of Rhythm" featured Malcolm Catto am Schlagzeug (Mo´ Wax), den kubanischen Flötist und Percussionist Ramon Yglesias (Sugarman Three, Soul Destroyers) und Muggy Whitefield am Vibraphon (Embryo, Whitefield Bros., Pan-Atlantics). Die in Indien geborene Sängerin Bajka erweitert den klanglichen Ausdruck der Gruppe sphärisch und earthy zugleich. Auf der Bühne schöpfen die "Poets of Rhythm" nach wie vor aus dem reichhaltigen Repertoire ihrer alten und zukünftigen Hits.
Seit 1991 diverse Umbesetzungen. Konstante Größen:Boris "Bo Baral" Geiger: Lead Vocals / Percussion / Musical Director Jan "JJ" Whitefield: Guitar / Musical Director Jan "Curly" Krause: Fender Bass Till "Spooky" Sahm: Organ / Moog / Rhodes Malte "Malteo" Müller-Egloff: Alto Sax (later replaced by Wolfgang "Wolfi" Schlick) Wolfgang "Wolfi" Schlick: Alto Sax / Side Flute Michael "Treetop" Voss: Trumpet Max "Muggy" Whitefield: Drums
Das Poets-Kollektiv, seit Jahren Sammelbecken für die
unterschiedlichsten Musiker, hat seine Besatzung um einige
außergewöhnliche Wegbegleiter erweiter. So ist der
Londoner Masterdrummer Malcom Catto dazugestossen, der vor allem durch
seine eigenwilligen Veröffentlichungen für Mo' Wax und die
Zusammenarbeit mit DJ Shadow ein fester Begriff in der Hip-Hop-Welt
geworden ist. Mit ihm kam auch der cubanische Percussionist und Flötist
Ramon „Jacky" Yglesias hinzu, sowie die Sängerin Bajka, die kürzlich
durch ihre Veröffentlichungen auf Jazzman Records aufmerksam machte.
Ausserdem hört man jetzt Altschlagzeuger Muggy Whitefield am Vibraphon. Veröffentlichungen von Singles auf
div. LPs und Samplerbeiträge auf
verschiedenen (internationalen) Labels (u.a. Ninja Tune, Quannum...)
div. 7"s unter Pseudonym im Eigenverlag und auf div. int. Labels
Zusammenarbeit mit div. HipHop-Größen wie Stereo MCs, Lyrics Born u.a.
(v.a. aus der Bay Area), sowie alten Souljazz-/Funk-Legenden div.
Soloprojekte aller beteiligter Musiker. z.B. LP von Jan & Max aka
Whitefield Brothers treten nur noch äußerst selten auf, konzentrieren
sich v.a. auf diverse Studioprojekte. All diese Fakten unterstreichen
die Omnipräsenz dieser Band rund um den Funk.
Sharon Jones And The Dap-Kings
"Man muss sie fühlen", sagt die Soulsängerin Sharon Jones, wenn man sie nach dem Wesen guter Musik fragt. "Man muss sie mit jeder Faser und mit ganzem Herzen spüren. "Wer einmal ein Konzert von Sharon Jones & The Dap Kings gesehen hat, weiß, dass man bei ihr gar nicht anders kann: Vom unwiderstehlichen Funk, der sich der Hüften bemächtigt, bis zum eindringlichen Soul, der einem das Herz öffnet, nichts ist vergleichbar mit einem Auftritt von Sharon Jones & The Dap Kings. Sharon Jones zelebriert Soul. Gelernt hat die aus dem US-Südstaat Georgia stammende Ausnahmesängerin SHARON ganz traditionell im Kirchenchor bevor sie mit den ganz Großen, wie den FOUR TOPS, THE DRIFTERS oder MACEO PARKER auf Tour ging. Mit ihrer Stammband, den Dap-Kings, revitalisiert die 51jährige ehemalige Gefängniswärterin ein Genre, das oftmals verwaist erscheint. Wunderbar ist es, wenn eine gewachsene Künstlerin und ihre achtköpfige New Yorker Band daran erinnern, wie Funkk live funktionieren kann: mit bassgesteuertem, saxofonheulendem, ungemein treibendem und schwitzigem Sound, wie er ihn auch James Brown Anfang der 70er Jahre auf seine Jünger nieder regnen ließ. So haben Sharon und die Dap Kings in den letzten Jahren für ausverkaufte Konzerthäuser gesorgt und manchem Musikliebhaber Tränen der Entzückung in die Augen getrieben. Wenn die Möglichkeit da ist verpassen sie nicht, diese weltweit einzigartige Soul & Funk-Revue. Videos von Sharon Jones and the Dap Kings
The Dap-Kings: David Guy trompet Neal Sugarman sax Ian Hendriksen sax Binky Griptite guitar Tommy "TNT" Brenneck guitar Bosco "Bass" Mann bass Fernando "Boogaloo" Velez perc. Homer "Funky-Foot" Steiweiss drum
Breakestra
Breakestra. Das Konzept einer Band, die im
Geist von L.A. nach den Rassen-Riots '92 entstand, als sich Musiker
verschiedenster Ethnien und Stilrichtungen zusammentaten, um zu jammen,
als Fusionen wie von Hip Hop, Soul, Funk, Rock und Jazz der
musikalischen Landschaft einen Nährboden abgaben. «What's the three
first letters of Funk?» - Das Vergnügen, ihre Musik zu spielen, hat die
sechsköpfige Schar um den Bassisten Miles Tackett versammelt, den Hip
Hopper, der das Gefühl hatte, dass es eine Freude sein müsste, die
alten Stücke, die als Samplingquelle für so viele Nummern dienten, im
Original nachzuspielen.
Als Hausband eines «Break» benannten Clubs beginnend, hat sich das
Orchester mittlerweile mit den Interpretationen von Funk-Klassikern von
James Brown bis Jimmy Smith an nach dessen Stück «Root Down» benannten
Donnerstagabenden einen Namen erspielt, dass es als Support von Acts
wie De La Soul auftritt, mit Mitmusikern wie mit Black Eyed Peas, Macy
Gray und The Rebirth zusammengearbeitet hat, mit Jurassic 5, Dilated
Peoples, Freestyle Fellowship, CrownCity Rockers, Visionaries, Cut
Chemist, Nu-Mark and DJ Shadow auftritt
The Bamboos
Es ist schon beeindruckend, mit welch
außerordentlichem Gespür es den Leuten von tru-thoughts gelingt,
hervorragende Musik zu veröffentlichen. Diese Funk-Band aus Australien
hat es mit zwei Single- Veröffentlichungen geschafft, DJs wie Quantic
und Kenny Dope zu Ihren Fans zu machen. Auf ihrem Debüt-Longplayer
reiht sich eine Funk-Granate an die nächste. Der Sound der Bamboos ist
100% Funk der Extraklasse. Famos sind (wie immer) die beiden
Gastauftritte der Sängerin Alice Russell.
Get to the Roots and Groove the Bamboos.
Nach den tollen Erfolgen von Poets of Rhythm,
Sharon Jones, Breakestra und anderen tritt nun Bamboos in die Hallen
des "New" Funk-Olymps. Die PLatte ist in England am gleichen Tag an dem
sie erschienen ist bereits ausverkauft worden!
Eigentlich war es abzusehen, dass die sechs Musiker einen derben
Alleingang hinlegen. Alle spielten nämlich für, wen wirds wundern, das
Quantic Soul Orchestra und Alice Russell, von dem großartigen Label Tru
Thoughts, in Australien. Durch die Veröffenltichtung der 2 7inches
Scheiben wurde das Interesse des Labels geweckt. Eine in
Eigeninitiative und eine andere produziert und released von Keb Darge
und Kenny Dope mit ihrem Label Kay Dee. Darauf waren die Tracks "Eel
Oil" und ein Cover von dem nur all zu bekannten Hit aus den 60igern,
"Tighten Up" von Archie Bell und B. Buttrie. Wer keine der nur 300
gepressten Kopien ergattert hat, kann sich nun die Instrumentals auf
dem Album anhören. Darauf erschien sie ein 2. mal.
New Mastersounds
Londons Funkgemeinde wächst. Es entstehen immer
mehr Bands die den Deep Funk aufleben lassen. Die „New Mastersounds"
haben ihr drittes Album veröffentlicht und zeigen auf, daß sie sich
intensivst mit der Soundästhetik und dem Zusammenspiel einzelner
Instrumente der damaligen Zeit befaßt haben. Ein unwahrscheinlich
dichtes, kraftvolles Schlagzeug untermalt treibend Hammond, Gitarre und
Bläser, wobei gerade Bob Birch an der Hammond zeigt, daß er im Stande
ist, einer alten B3 grandiose Sounds zu entlocken. Mit den Alben
erwartet einen also früh-siebziger Funk in reinster Form, wobei
besonders die originäre Version von NuYorican-Souls „Nervous Track" für
Begeisterung sorgt. Natürlich von Keb Darge released.
Galactic
Es ist auf dem ersten Blick eine Band, die
"Jazz-Rock-Punk-Funk" spielt. Übersehen wird dabei die Anlehnung an die
Musik von New Orleans Funkbands. Das jazzige Saxophonspiel, die
klassische "Ausstattung" der Band mit Bass, Drums, Gitarre, Saxophon
und Gesang , ergänzt durch das Keyboard anstelle eines Klavieres,
lassen daran keinen Zweifel bestehen.Dauergast bei Galactic ist der
Sänger Theryl "Houseman" de Clouet, dessen funkige Reibeisenstimme
schon allein klanglich und vom Feeling her überzeugt. Die Musik ist
eine Anstiftung zum Tanzen. Wer von den Zuhörern stillstehen kann,
macht irgendwas verkehrt! Mercurio, Moore, Raines, Vogel und Ellman
sind ein gutes Team. Sie heizen ein, sie spielen ihre Instrumente
ausgelassen. Groove und Funk pur, das ist die Aussage ihrer Musik.Und:
besser kann es kaum sein. Galactic zelebriert die Erweiterung von Jazz
und Funk mit einer Erweiterung um Rock und Soul. Jazz-Funk der ins Blut
geht. Live sind sie intensiver, dreckiger und funkiger als alle ihre Studioalben zusammen.
Greyboy Allstars
Eine Band, die 1993 von Karl Danson (saxophone, flute, vocals) und Zak
Najor (drums) als eine hauseigene Band für Denson's label, Greyboy
Records gegründet worden ist. Unterstützt wurde diese Combo durch DJ
Greyboy. Die 5 Mitglieder kamen zusammen, um ihre unteschiedlichsten
musikalischen Erfahrungen zu fusionieren. Erfahrungen, die den Funk,
Jazz und Boogaloo mit einer Prise west cost groove vereinten. Eine Band
die besonders Live zu überzeugen weis. Das funky " Toys R Us" oder das
12 minütige boogaloo inspirierte "Happy Friends" sind Live fast schon
Klassiker des Funky Jazz.
Speedometer
Die Band wurde 1999 gegründet und hatte das
vergnügen mit nicht ganz unbekannten Größen wie Eddie Bo, Marva
Whitney und Lee Fields zusammen zu spielen. Als der ehrwürdige Großmeister Keb Darge, seines Zeichens bekanntestes Funksammelmonster, im Jahre 2002 sich mit seiner Compilation „Funk fort he 21st Century“ der Retro-Welle auseinandersetzte, konnte man vorher schon davon ausgehen, dass auf dieser CD keine weichgespülten 08/15-Nummern vertreten sein werden. Eines dieser Stücke hieß „Wait up“ von der englischen Combo „Speedometer“, die zu diesem Zeitpunkt bereits 3 Singles über Timmion & Kennel Klub Records erfolgreich veröffentlicht hatten.
Die Mitglieder: Leigh Gracie, Richard Hindes, Chris Starmer, Mat Wilding, Sting
Davies, Neil Penny, Simon Jarrett und Matt McKay bilden das klassischen Rare
Groove-Outfit. Drums, Bläser, Bass, Gitarre, Congas, Klavier. Dazu die
explosive Stimme von Ria Currie, die merkwürdigerweise bisher nicht so viel
Aufmerksamkeit für ihre Gesangsdarbietungen bekommen hat wie Kollegin Alice
Russell vom Quantic Soul Orchestra. Die Singles „Work it out“ und „At the
speakeasy“ machten ihren klassischen Funksound über die Grenzen Englands hinaus
bekannt.
The Quantic Soul Orchestra
Will Holland. Als DJ unter dem Namen Quantic unterwegs. Er stammt er aus Brighton/England und verfügt bereits über ein Oeuvre von 5 Alben und etlichen Singles. Seine Remixarbeiten oder Beiträge für Compilations sind kaum zählbar. Mit seinem Projekt Quantic mixt er "konventionelle neue Tanzmusik mit Jazzelementen". Daneben unterhält er das Quantic Soul Orchestra, sein "gänzlich live und samplefreies Funkprojekt"."The Quantic Soul Orchestra" ist eine multikulti Liveband, bestehend aus elf Personen. Will übernimmt hier neben der Komposition gleich noch Gitarre, Bass, Tasteninstrumente und Saxophon. "Manchmal ist es schwierig Leute zu überzeugen was ich tue und ihnen zu erklären wie der Sound klingen soll, dementsprechend ist es manchmal einfacher alleine." Der Sound ist eigentlich schnell beschrieben: Wah-Wah-Gitarren, Fusion-Orgeln, harte Riffs, soulfully Vocals. Funkherz was willst du mehr. LP releases Stampede 2003 (TruThoughts)
Nicole Willis & The Soul InvestigatorsWir begeben uns in finnische Gefilde. Nicole Willis ist zwar keine Finnin, wohl aber mit Jimi Tenor verheiratet, und hat 2005 auf dem finnischen Label Timmion zusammen mit den Finnen von The Soul Investigators das Album "Keep Reachin' Up" mit einer wilden und eigenwilligen Mischung aus Funk und Soul herausgebracht. Die 10-köpfig besetzten Investigatoren und die Souldiva Nicole Willis entließen der Freiheit des hohen Nordens eine Platte die höchstgradig tanzbar ist.
Soulive
Ursprünglich kommen sie aus Woodstock, New York. 1999 haben sich Eric Krasno, Alan Evans und Neal Evans zum ersten Mal zusammengefunden. Im Rahmen eines Festivals in Woodstock nahmen sie ihre erste EP "Get Down!" auf. Das Jazz-Trio, wenig später auf Tour durch Amerika, konnte ihre Fangemeinde prompt erweitern. Ihre erste LP "Turn It Out", unter anderem mit John Scofield und Oteil Burbridge, verschaffte ihnen einen Namen in der Jazz- und Funk-Szene. Es folgten Auftritte im Vorprogramm von Megastars wie der Dave Matthews Band, den Rolling Stones, The Roots und India.Arie sowie zwei von der amerikanischen Kritik vielgepriesene Studioalben für Blue Note: "Doing Something" mit u.a. Fred Wesley (James Brown) und Jacques Schwarz-Bart (RH Factor) und "Next" mit den Gästen Black Thought (The Roots), Dave Matthews, Talib Kweli und Amel Larrieux. 2003 folgte noch ein Live-Album, welches das Trio in Reinform präsentierte. Kaum zwei Jahre später erschien ihr erstes Album auf Blue Note Records. Ihre Arbeiten mit Dave Matthews, Amel Larrieux und den Rappern Talib Kweli und Black Thought zeugten von Innovation und schlugen die Brücke zu anderen Genres. LP releases Break Out 2006 Concord Steady Groovin' 29.03.2005 Soulive 23.05.2003 Next 25.03.2002
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