Klassische Aufnahmen
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Ornette Coleman
Something Else !
Aufnahme: Februar/März 1958
Label: Contemporary
Musiker:
Ornett Coleman Altsaxophon, Don Cherry Trompete, Walter Norris Klavier, Don Payne Baß, Billy Higgins Schlagzeug
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Trackliste
Invisible
The Blessing
Jayne
Chippie
The Disguise
Angel Voice
Alpha
When Will The Blues Leave?
The Sphinx
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Eine Platte, die den Weg für den Free Jazz ebnete. Werden Colemans
Neuerungen hier erst ansatzweise hörbar, so bringt diese Session doch
Colemans vorzüglichen Sinn für Themen und sein telepathisches
Einverständnis mit Cherry und Higgins zur Geltung.
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Lennie Tristano / Tadd Dameron
Crooscurrents
Aufnahme: 1949
Label: Affinity
Musiker:
Lennie Tristano Sextet:
Kennie Tristano Klavier, Lee Konitz Altsaxophon, Warne Marsh Tenorsaxophon, Billy Bauer Gitarre, Arnold Fishkin Baß, Harold Granowsky, Denzil Best Schlagzeug
Tadd Dameron Orchestra:
Tadd Dameron Klavier, Fats Navarro, Miles Davis Trompete, Kai Winding, J.J.Johnson Posaune, Sahib Shihab Altsaxophon, Dexter Gordon, Benjamin Lundy Tenorsaxophon, Cecil Payne Baritonsaxophon John Collins Gitarre, Curly Russell Baß, Kenny Clarke Schlagzeug, Giego Iborra Bongos, Vidal Bolado Congas, Rae Pearl, Kay Penton Gesang
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Trackliste
Wow
Crosscorrent
Yesterdays
Marionette
Sax Of A
Kind
Intuition
Digression
Sid´s
Delight
Casbah
John ´s
Delight
What´s New
Heaven´s
Doors Are Open Wide
Focus
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Ornette Colemann mag der einflußreichste Pionier des Free Jazz gewesen
sein, doch der eigensinnige Pianist und Komponist Lennie Tristano
erforschte bereits eine Musik, die die konventionellen Taktstriche
durchbrachen, das Spiel der üblichen Bebop-Rhythmusgruppen glättete
und, in ersten Erkundungen freier Improvisation mit seinem Sextett, auf
die Neuerungen von Mingus und Coleman vorauswies.
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McCoy Tyner
The Real McCoy
Aufnahme: 1967
Label: Blue Note
Musiker:
McCoy Tyner Klavier, Joe Henderson Tenorsaxophon, Ron Carter Baß, Elvin Jones Schlagzeug
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Trackliste
Passion Dance
Contemplation
Four By Five
Search For Peace
Blues On The Corner
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Obwohl diese Platte in einer schwierigen Zeit für ihn entstand, ist sie
eine von Tyners besten. Die Musik ähnelt der, die er mit Coltrane auf
diversen Alben schuf, ist aber von weniger eindimensionaler
Besessenheit. Die Intensität des Pianisten im Umgang mit modalem
Material, die Orginalität Hendersons und ein vielfältiges Material
machen die Platte zu einem Klassiker.

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John Coltrane
Ascension
Aufnahme: 28. Juni 1965
Label: Impulse
Musiker:
John Coltrane Tenorsaxophon, Freddie Hubbard, Dewey Johnson Trompete, Marion Brown, John Tchicati Altsaxophon, Pharoah Sanders, Archie Shepp, Tenorsaxophon, McCoy Tyner Klavier, Art Davis, Jimmy Garrison Baß, Elvin Jones Schlagzeug
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Trackliste
Ascension Part 1
Ascension Part 2
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Coltranes
Reaktion auf Colemans Free Jazz, eine heftige Studie in Dissonanz für
ein erweitertes Ensemble, die den Sound aller größeren Free-Formationen
weltweit beeinflußte. Sie definierte das, was man später energy playing nannte.
Mit dabei, Elvin Jones, der Schlagzeuger, der in den Free Jazzjahren
mit Coltrane arbeitete. Er führte ins Jazzschlagzeug eine turbulente
Intensität überlagerter Rhythmen ein, die zu der neuen, vieldeutigen
Musik paßte. Der Schlagzeuge ist bis heute für junge Musiker der Papst
der Polyrhythmik.
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Ornette Coleman
The Shape Of Jazz To Come
Aufnahme: 22. Mai 1959
Label: Atlantic
Musiker:
Ornette Coleman Altsaxophonist, Don Cherry Kornett, Charlie Haden Baß, Billy Higgins Schlagzeug
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Trackliste
Lonely Woma
Eventually
Peace
Focus On Sanity
Congeniality
Chronology
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Eine der größten Jazzplatten aller Zeiten, wenige Monate vor dem
Sensationserfolg des Quartetts in New York aufgenommen. Obwohl ein
Harmonieinstrument fehlt und es in der Begleitung keine wiederholten
harmonischen Schemata gibt, sind Logik und Kohärenz von Colemans Soli
und Reaktionsschnelligkeit und Einfühlsamkeit der Gruppe von so
eminenter Musikalität, daß man kaum verstehen kann, warum diese Musik
einst solch einen Wirbel verursachte. Colemans sehnsüchtig-bluesige
Kompositionen Lonely Woman und Peace zählen zu den schönsten Jazzthemen.
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Herbie Hancock
Maiden Voyage
Aufnahme: 1965
Label: Blue Note
Musiker:
Herbie Hancock Klavier, Fredie Hubbard Trompete, George Coleman Tenorsaxophon, Ron Carter Baß, Tony Williams Schlagzeug
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Trackliste
Maiden Voyage
The Eye Of The Hurricane
Little One
Survival Of The Fittest
Dolphin Dance
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Der Klaviervirtuose Herbie Hancock tauchte auf der Jazzszene auf, als
der modale Jazz bereits in voller Blüte stand. Seine Musik verband
Modi, funky Akkorde und vorzügliche Kompositionen. Zwei von hancocks
elegant-beweglichsten Stücken sind hier zu hören : das Titelstück und Dolphin Dance.
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Miles Davis
King Of Blue
Aufnahme: März-April 1959
Label: CBS
Musiker:
Miles Davis Trompete, Julian Adderley Altsaxophon, John Coltrane Tenorsaxophon, Bill Evans, Wynton Kelly Klavier, Paul Chambers Baß, James Cobb Schlagzeug
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Trackliste
So What
Freddie Freeloader
Blue In Green
All Blues
Flamenco Sketches
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Eine
der hypnotischsten und zeitlosesten aller Jazzplatten: ein Klassiker
des modalen Jazz mit großen Solisten, die erste Schritte auf einem
neuen Terrain wagen.
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John Coltrane
My Favorite Things
Aufnahme: 1960
Label: Atlantic
Musiker:
John Coltrane Sopran- und Tenorsaxophon, McCoy Tyner Klavier, Seve Davis Baß, Elvin Jones Schlagzeug
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Trackliste
My Favorite Things
Every Time We Say Goodbye
Summertime
But Not For Me
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Das
Titelstück dieser Platte, eine der populärsten und meistimitierten
modalen Improvisationen, wird entwickelt, indem Coltrane nicht den
Akkord des Rodgers/Hammerstein-Songs folgt, sondern einem Ostinato
(musikalische Figur) aus zwei Akkorden McCoy Tyners, über das er modal
improvisiert.
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Miles Davis
Milestones
Aufnahme: 1958
Label: CBS
Musiker:
Miles Davis Trompete, Julian Cannonball Adderley Altsaxophon, John Coltrane Tenorsaxophon, Red Garland Klavier, Paul Chambers Baß, Philly Joe Jones Schlagzeug.
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Trackliste
Dr. Jekyll-Sid´s Ahead
Two Bass Hit
Milestones
Billy Boy
Straight, No Chaser
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Ist auch Kind Of Blue das bekannteste Beispiel früher Miles-Modalität, so ging ihm doch das leicht swingende, auf zwei Skalen aufgebaute Milestones voraus- und sofort wurde die Jazzimprovisation schlanker, luftiger, virtuoser.
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