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Jazz und Fusion Favoriten Drucken

 


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Medeski, Martin & Wood         

End of the world party

Aufnahme:20.09.2004

Label: Capitol

Trackliste

01 Anonymous Skulls
02 End Of The World Par...
03 Reflector
04 Bloody Oil
05 New Planet
06 Mami Gato
07 Shine It
08 Curtis
09 Ice
10 Sasa
11 Midnight Poppies / C...
12 Queen Bee

 

 

 

 

Das wohl eingängigste Album des Trios aus Nordamerika. Im 14. Jahr ihres Bestehens liefern die drei Stilbrecher vorsorglich die Musik zum "Weltuntergang". Die Improvisationskünstler arbeiteten mit dem Produzenten John King von den Dust Brothers zusammen. Das Produkt dieser Fusion ist sicherlich komerzieller und poppiger als alles, was MMW je zuvor gemacht haben. King hat es geschaft die improvisationsversessenen Ausnahmemusiker auf eingängige Rhythmen und Melodien zu reduzieren. Dieses Album wird die Fans, aber auch neue Hörer, für die instrumentaler grooviger funky Jazz Neuland sind, begeistern.

Fazit: Eine Platte für jede Lebenslage.Wahlweise im Sofa mit einem Glas Wein oder auf der schweißtreibenden Tanzfläche eines Clubs. Album durchweg ohne Schwächen. Klasse!!

 

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 scoup

The John Scofield Band

Up All Night 

Aufnahme:20.05.2003

Label: Verve Records

Trackliste

01. Philiopiety

02.Watch Out For Po-Po

03.Creeper

04.Watcha See Is Watcha Get

05.I'm Listening

06.Thikhathali

07.Four On The Floor

08.Like The Moon

09.Freakin' Disco

10.Born In Troubled Times

11.Every Night is Ladies Night

 

 

 

 

 

John Scofield ist immer auf der Suche nach neue Inspiration. Offen für Reggae, Nu-Jazz, HipHop, den Discosongs der 80er-Jahre und dem guten alten Ryhthm&Blues. Er setzt Samples ein, drescht funky Gitarrenriffs , aus denen sich ein so altmodischer Gitarrensound schält, dass er schon wieder modern klingt. Eine gelungene Fusion von alt und neu. Eine Ambient-Afro-Techno-Einleitung zu „Philiopiety“, Scratch-Geräusche, ein Afro Beat in Thikhathali, Drum & Bass Beats..... kurzum, Diese Platte ist so reich an witzigen Details, dass man beim Hören immer wieder Neues entdeckt. Diese Disc ist die Quintessenz einer durchgemachten Nacht, bei der ein exzellenter DJ aufgelegt hat.

 

Fazit: Wer seine Hörgewohnheiten musikalischer Natur erweitern will, sollte die Herausvorderung dieser Platte ruhig annehmen.

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 disk220_cafedrecherler

Cafe Drechsler

Cafe Drechsler

Aufnahme: 17.10.2002

Label: Emarcy Records

Trackliste

01.soundcheck
02.skin, skunk and funk!
03.don´t kill me, I kill you
04.rolle-rollo
05.one piece
06.ceshmash
07.the cabrio track
08.hang over
09.u don´t get it!
10.gechillte frechheit
11.cafe lungo
12.morning showe

Café Drechsler (die Band) ist ursprünglich ein rein akustisches Trio aus Wien, das sich auf die Fahnen geschrieben hat "die zeitgenössische elektronische Musik (Drum'n'Bass, Trip-Hop, Breakbeat etc.) weiter in die nächste Phase - die akustische" zu führen.

 

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 top58

Johnny Hammond

Higher Ground

Aufnahme: 1973

Label: CTI Records 

Trackliste

01.Catch My Soul

02.Summertime/In The Ghetto

03.Higher Ground

04.Big Sur Suite 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein funky Guitar spielender George Benson, Ron Carter am Baß, Joe Henderson am Tenor Saxophone und Johnny Hammond an der B-3. Was soll ich dazu noch sagen. Alles exzellente Musiker, die ihr Handwerk auf diesem Album dezent und gezielt zum Einsatz bringen. Eine Platte, die sehr ruhig und melodiös eingespielt worden ist. Bespickt mit akzentuierten vordergründigen Solisten-Einsätzen und einem hypnotisierenden Groove im Hintergrund. Herausragen ist "Summertime" das in den Klassiker "In The Ghetto" wechselt.

Fazit: Zurücklehnen und genießen. 

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 th_wilson-reuben---blue-mode

Reuben Wilson

Blue Mode 

Aufnahme: Dezember 1969

Label: Blue Note

Trackliste

1. Bambu
2. Knock on Wood
3. Bus Ride
4. Orange Peel
5. Twenty-Five Miles
6. Blue Mode

 

Blue Note hatte nie einen funkigeren Organisten als Reuben Wilson. Soulmelodik mit funky Licks und stakkato Anschlägen die zum Bewegen gerade zu einladen. Orange Peel und Blue Mode sind Klassiker der Hammond-Orgel. Wer die Hammond-Orgel liebt, kommt an diesem Album nicht vorbei.

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 med_4431

Early Byrd

The Best Of The Jazz Soul Years

Aufnahme: 1969

Label: Blue Note UK 

Trackliste

Slow Drag

West Of The Pecos

Book's Bossa

Jelly Roll

Mustang

Blackjack

The Weasil

The Dude

The Emperor 

 

 

Gelungene Zusammenstellung aus überwiegend aus den 60ern stammenden Stücken Byrds. Alle Stilellemente des Jazz sind hier vereint. Auf Swing, Bebop, Soul-Jazz oder Fusion stößt der Hörer, der beim genießen dieses Albums nie gelangweilt oder gar genervt die Nadel vorzeitig von der Vinylrille entlässt. Das 15 minütige The Emperor zeigt ansatzweise welche Virtuosität und Kreativität in Donald Byrd steckt. Unterlegt mit einem unglaublich groovigen Schlagzeugbeat und einem treibenden Baß. Perfekter kann der Abschluß dieses Albums nicht sein.

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  cool

Galactic

Coolin´off 

Aufnahme: 1996

Label: Volcano 3

Trackliste

01. Go Go
02. Welcome to New Orleans
03. Something's Wrong With This Picture
04. Funky Bird
05. Stax Jam
06. Church
07. On The One
08. Mystery Tube
09. Doo Rag
10. Percussion Interlude
11. Everybody Wants Some, Pt. 1
12. Everybody Wants Some, Pt. 1
13. Everybody Wants Some, Pt. 1
14. Goodnight

Das Debut-Album. Representativ für diese Band, die Live erst ihre ware Stärke zu enthüllen vermag. Sind die Studio-Alben alle etwas zu "clean" und teilweise überproduziert, so ist diese Band doch auf der Bühne an Energie und Spielwitz kaum zu toppen. Fusion-Funk der Extraklasse!

Tipp: Live in Athen 10.02.98 mit Carl Danson (Greyboy Allstars) Unglaublich!! 

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 Karl Denson - Dance Lesson 2

Karl Denson - Dance Lesson 2

Aufnahme: 2001

Label: Blue Note Records (USA)

Guest(s): Chris Wood; DJ Logic; Charlie Hunter; Melvin Sparks

Trackliste

1) Dance Lesson #2
2) Like Like Dope
3) Rumpwinder
4) Flute Down
5) A.J. Bustah
6) A Shorter Path #1
7) A Shorter Path #2
8) I Want The Funk
9) Who Are You

 

 

 

 

 

 

Dieses Album besteht durch die Bank aus schwer funkigen, soulgetränkten Tracks, die von den expressiven Saxophonsoli des Leaders gekrönt werden. Statt jedoch seine reguläre Tourband Tiny Universe ins Studio zu holen, stellte Denson für die Aufnahmesessions ein mit Stars gespicktes Line up zusammen: Medeski, Martin & Wood-Bassist Chris Wood, Turntable-Experte DJ Logic, die beiden legendären Organisten Leon Spencer Jr. und Ron Levy, die beiden Ausnahme-Gitarristen Melvin Sparks und Charlie Hunter, ex Greyboy Allstars-Schlagzeuger Zak Najor sowie Los Cubanos Postizos-Percussionist E.J. Rodriguez.

Fazit: Ein explodierendes Rhythmus-Feuerwerk.

 

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Jimmy Smith

Damn!

Aufnahme: 1995

Label: Verve (USA)

Trackliste

1.: Papa's Got A Brand New Bag

2.: Sister Sadie

3.: Woody 'n' You

4.: One Before This

5.: Watermelon Man

6.: This Here

7.: Scrapple From The Apple

8.: Hi Fly

9.: A La Mode

Einstiegsalbum für alle die, die mit der Musik der B3-Hammondorgel vom Orgelpapst persönlich gespielt, noch nicht so viel anfangen können.

Während der gesamten sechziger und frühen siebziger Jahre zählte er zu den dominierenden Figuren der Jazzszene und brachte unter Produzent Creed Taylor einen Klassiker nach dem anderen heraus: u.a. die Alben "The Cat", "Organ Grinder Swing", "The Monster", "The Boss" und "Got My Mojo Workin'"

In den 80er Jahren wurde es still  um den viertuosen Tastenkünstler. Mit dem Album "Damn!" feierte er 1995 bei Verve sein Comback.

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Grant Green

Blue Breakbeats

Aufnahme: 1970-71 ; 1998

Label: Blue Note USA

Trackliste

1. Ain't It Funky Now

2. Cantaloupe Woman

3. The Windjammer

4. Sookie Sookie

5. Ease Back

6. The Final Comedown 

 

 

 

 

Dieses Album ist nicht vergleichbar mit den frühen Werken Greens. Nie zuvor war Grant Green so funky. Im Zuge der Fusion-Welle verhalf Green und auch Lou Donaldson über viele Jahr dem Jazz Label Blue Note zu der Verwandlung zu einem groovigen funkigen "neuen" Labels.

Greens bekannteste Werke Live eingespielt. Blue Mitchell, Candito und Idris Muhammad, um nur einige zu nennen, tranportieren Greens Klassiker in die Welt des funky groove. 

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Eumir Deodato

Deodato 2

Aufnahme:1973

Label: CTI Records

Trackliste

Night In White Satin

Pavane For A Dead Princess

 Skyscrapers

 Super Strut

 Rhapsody In Blue

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der aus Rio stammende Musiker, Arrangeur, Komponist, Pianist und Produzent präsentiert mit der stilistischen Fortführung seines Vorgängeralbums ein weitern Jazz-Funk Meilenstein der Musikgeschichte.

Beginnend mit dem druckvollen Deodato-Funky-Klassiker 'Super-Strut', bei dem Grössen wie Stanley Clarke, Billy Cobham und John Tropea musikalisch exzellent mitwirken. Die fantastische Interpretation von Gershwins 'Rhapsody In Blue' erinnert sehr an das in dem Vorgängeralbum (Prelude) veröffentlichte Megaseller 'Also Sprach Zarathustra'. Weiterer Höhepunkt: 'Skyscrapers' - eine bombastisch dröhnende Disco-Funk-Brasil-Fusion. Selbst aus so ruhigen Stück, wie 'Nights In White Satin', macht Deodato einen treibenden Super-Groove.

Die großartige Arrangements mit einer  eigenwilligen Mischung aus Klassik und Big Band, Jazz und Funk überschritt die Grenze der damaligen Musik und ist heute noch so neu und erfrischend, weil diese Musik in seiner Vielseitigkeit und komplexen Strukturen seines gleichen sucht.

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