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Guts - Le Bienheureux Drucken
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Guts - Le Bienheureux

Label: Wax On Records

VÖ: 28.09.2007 

 Trackliste:

 

1.  Intro
2.  Good morning
3.  Everybody know
4.  You know dat shit
5.  Esucha me
6.  Metis
7.  Nightmare of Paris
8.  Take a look around you
9.  Pura-Vida
10. Skunkfunk
11. Cry & smile
12. And the living is easy!!!
13. Sweet love
14. Endless night
15. Narco Trip
16. I love you

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewertung: 

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Downbeat a la Nightmare On Wax . So kann man dieses Erstlingswerk des französischen  Producers, Beat-Jongleurs  und DJs mit Hauptwohnsitz in Paris in etwa zusammenfassen. Le Bienheureux (der Glückliche) ist ein homogenes, in sich stimmiges Album, das den Hörer mit seinen Klängen durch eine wohlig-warme Musikreise schickt. Einfach Entspannen und glücklich sein. Das ist das Ziel, das erreicht werden soll. Keine überflüssigen, hektischen Beatwechsel und bombastischen sich überlagernden Soundteppiche. Keine schon zu oft gehörten latin/samba Rhythmen. Nein, Guts versucht mit zumeist einfachen Trip Hop / Hip Hop-Beats, Reggae Samples, Jazzy  Bläsersätzen, soulfull Vocals oder gezielten Hammondorgeleinsatz dem Supermarkt-Easy Listening zu entkommen. Schwer ist es, in diesem Bereich, aus der Masse heraus zu stechen. Guts ist es mit seinem Debüt-Album teilweise gelungen. Hörbar fließen die Erfahrungen die er in der Zusammenarbeit mit De la Soul, Common ,Biz Markie und  den Reggae-Grössen wie Anthony B., Michael Rose gemacht hat, in dieses Werk ein.

Sicherlich hat Guts mit diesem Album den Downbeat / Trip Hop nicht neu erfunden.
Da ist z.B. das Stück „Escucha me“. Zu linear, ohne Überraschungsmoment plätschert es dahin. Ein überflüssiger Lückenfüller. Das  sphärische „ Pura Vida“ wiederum weis zu überzeugen mit seiner minimalistischen, Instrumentalisierung. Ebenso Skunkfunk, mit den soulfully Vocals unterlegt mit einem rollenden Bass/Keyboard-Beat.
Der Track „Narco Trip“ mit seinem angenehmen schleppenden Beat, solistisch unterstützt durch warme Bläsersätze, lässt den Hörer erneut tief in sein Sofa versinken.
Insgesamt ein interessantes Debüt mit wenigen Schwächen.

Wie sagt man so schön in Musikerkreisen, weniger ist mehr. Das Wenige ist in diesem Fall nur bedingt mehr.

Highlights:
Pura Vida, Endless Night, Skunkfunk, Narco Trip

 

 

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