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Trackliste:
1.
The Outsider
2. Rusty
3. Touch My Soul
4. For You
5. Pure Filth
6. Live At The Club
7. Mongrel Strut
8. When The Sun Goes Down
9. Roderigo
10. Where
It´s at
Hörproben:
The Outsider
Live At The Club
Mongrel Strut
Bewertung:
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Hinter Lack of Afro steckt das instrumentale (alt sax.,
Gitarre, Bass, Hammond) Multitalent Adam Gibbons aus Exeter /England. Schon mit
7 Jahren faszinierten ihn funkige Beats am Schlagzeug, Gitarrenakkorde und das
ausprobieren am Altsaxofon. Heute, mit 26, zeigt er uns, was er aus seinem
frühen Interessen gemacht hat. Adam Gibbons studierte Musik an der Universität
und perfektionierte seine Techniken unter Live-Bedingungen in verschiedenen
Bands rund um Exeter. 2006, nachdem Gibbons zwei Tracks auf eine Webseite von
einem Freund veröffentlicht hatte, entdeckte Freestyle Records Adams Musik.
Kurz darauf erschien die 12“ “Wait A
Minute”, die ungewöhnlich umsatzstark auf der ganzen Welt verkauft wurde.
Es folgte "Roderigo"
ähnlich erfolgreich, diverse Remix-Projekte und eine Produktion eines ganzen
Albums für die US Band The Diplomats.
Im September 2007 erschien das lang erwartete Debüt Album "Press
On". Ein wahres Feuerwerk an Deep Funk und Soul der 70iger,
geschickt verwoben mit Breaks ,Beats und Samples des modernen Funk.
Beeindruckend, das fast alle Instrumente von Adam selbst eingespielt worden
sind.
Im Opener „The
Outsider“ zeigt Gibbons seine Liebe zum Soul. Durchtränkt mit Soul-Samples , angetrieben von einem
Tanzflächenfüllenden Schlagzeug-Bassbeat ist Outsider nicht das letzte
Funk-Ausrufezeichen auf diesem Album.
Rustys Oldschool
Hip Hop- Beat dient als Motor, der ab und zu eine Pause einlegt um nach einem Break, Sample oder Instrumentensolo
seinen weg fortführt. Auf dem Beifahrersitz immer ein guter Bassgroove und auf
der Rückbank die Bläserfraktion, die weis wann sie zum Einsatz kommen muss.
In Pure Filth,
ein atmosphärisches Mid-Tempo-Stück, setzt Adam erstmals Die tragenden Elemente
des Clavinets (Teils adaptiert von Air) und des Sythesizers ein. Der
Schlagzeugbeat wurde kurzerhand von den New Mastersounds (aus Drop it
Down) ausgeliehen. Melodie, Breaks und Instrumentalisierung, alles stimmig.
Mongrel Strut,
ein bisschen Raw Funk a la Lefties Soul Connection das zum Ende hin mit wabernden
elektro Bass-Beats und Hammondeinsätzen experimentiert. Es folgen die beiden überaus erfolgreichen
Single-Veröffentlichungen „When the Sun Goes Down“ (Arctic Monkeys) und „Roderigo“.
Fazit:
Adam Gibbons hat ein fast schon beängstigendes Verständnis
dafür, was sowohl auf der Tanzfläche als auch zu Hause funktioniert. Ohne Zweifel eines der besten Alben des modernen (elektro) Funk. Ohne Schwächen, einfach zeitlos.
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