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The Hi Fly Orchestra - Mambo Atomico

Label: Tramp Records (2008)

 

Trackliste:

01. Carioquinha

02. Polonesa

03. Crosstown Traffic

04. Mrs. Shing-A-Ling

05. Hi-Fly Stomp

06. Mambo Atomico

07. Afro-Boo

08. Chove Chuva

09. Getting’ down

10. The New B!

11. SP Samba

 

 

 

 

Bewertung:

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Aus dem Dunstkreis der Münchener Jazz, Funk und Soul-Musikerszene entstand 2005 Die Band “The Hi Fly Orchestra”. Die Gründer Jerker Kluge (Bass) und Florian Riedl konnten für ihr neues Projekt weitere 4 Münchener Jazzmusiker für sich gewinnen. Johannes Herrlich (trombone), Chris Gall (piano), Hajo von Hadeln (drums), César Granados (percussion) Alles Musiker, die ihre große Liebe zum Latin-Jazz, gemeinsam teilen.

"Mambo Atomico" ihr zweites Album, erschienen auf Tramp Records, ist eine musikalische Zeitreise des Latin Jazz.

THFO haben ihre Route gezielt ausgesucht und meistern den Weg sicher und gekonnt. Haltestellen auf ihrer Reise sind die genrenahen Stile des Samba, Boogaloo und Bossa Nova wobei ihr fahrbarer Unteratz, ihr Fundament, immer die Elemente aus Rhythm and Blues, also die Wurzeln des Jazz bleiben. Umwege gibt es kaum, wenn dann nur um ein Pause im ungewöhnlichen Rockgenre einzulegen (Crosstown Traffic), natürlich ohne seinen fahrbaren Untersatz zu verlassen. Alte Bekannte (Chove Chuva) sowie neue Ziele (Mambo Atomico) werden auf der Reise gleichermaßen angefahren. Alles im Allen eine abwechslungsreiche, harmonische, in sich stimmige Reise, die nur möglich wurde, weil handwerklich der Weg perfekt vorbereitet wurde und die Reisenden wussten was sie wollen.

Fazit:

Gelungenes Album, das sich natürlich, weil es handgemacht ist, mit den Latin Electro-Samplern der Supermärkte, nicht vergleichen lässt. Ganz klar muss man dieses Album mit anderen Jazz-Werken dieses Genres in Zusammenhang bringen und auch vergleichen. Den schmalen Grad, Klassiker neu aufzunehmen, ihnen eine kleine priese Eigenwürze zu verpassen und dabei nicht langweilig und belanglos zu sein, haben The Hi Fly Orchestra exzellent gemeistert. Man darf gespannt sein auf das nächstes Album der Münchener; vielleicht dann vollends mit eigenem Material.  

  Preise

 

 

 

 
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