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Die "Szene" setzt sich aus mehreren Generationen zusammen. die Pioniere waren dodge & femi (i.g. culture), Norman Jay, Bob Jones, Gilles Peterson, also die "original rare groove" Generation. Sie haben 1986/7 begonnen, alte unbekannte, Funk & Jazzplatten in Clubs aufzulegen, in der Tradition wie in England die Northern soul Szene funktioniert. Das hieß, keine schlechten Oldie-Abende mit Mothers Finest, sondern interessante, nicht verbrauchte Musik, die nicht aus dem Virgin Megastore kam, sondern aus dem 2nd hand Plattenladen. Mit den Compilations auf Streetsounds und Charlie Records, sowie den gleichzeitig in N.Y. erschienenen "Ultimate Breaks & Beats" hat sich der Virus schnell international verbreitet, neben England speziell in Japan, der Schweiz und Deutschland. Die Poets of Rhythm, Yives Ramseier und Peter Wermelinger (der vom black music lexikon), funk45 Gerald Short und andere. wurden infiziert. Mit den Compilations von Luv'n'Haight, dem Azzid Jazz Hype und den Tonnen von Bootlegs, die Mitte der 90er kamen, wurde aus der sache langsam ein Mode-Hype und mit Keb Darge's Deep Funk Compilations der Durchbruch. Keb Darge, Ian Wright und all die anderen Diggin-infizierten sind immer auf der Suche nach vergessenen alten 45ern. Sie stöberten in Label-Archiven, Flohmärkten und Plattenläden. Darge und Wright sind heute wohl stolze Besitzer der größten und einzigartigsten Funk45 Sammlung der Welt. Die Compilations von Keb Darge, die er in unregelmäßigen Abständen auf den Markt bringt, suchen seines Gleichen. Später, in den 90er kamen Veröffentlichungen wie z.B."Brainfreeze", ein DJ-Mix von DJ Shadow und Cut Chemist (Jurrasic 5) der ausschliesslich aus semi-bis ultra-raren Funk 45s bestand herraus. Ende der 90er waren Fans rund um den Globus mit dem Funk-Bug infizierte. Doch nicht nur Sammler und DJs begannen den neuentdeckten alten Funk zu predigen. Junge Musiker hievten B3 Hammond-Orgeln in ihre Probekeller, übten an der Gitarre den Chicken Scratch und verbrachten Nächte damit herauszufinden wie man eine Snare aufnimmt damit sie gleichzeitig kaputt und funky klingt. |
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DJs
Funk DJ´s Im Spannungsfeld von Hip-Hop und exzessivem Plattenjagen - kurz "diggin" genannt - hat sich seit Ende der 80er ein neues, überaus kreatives und weltweit vernetztes "Funkvergnügen" breit gemacht.